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Naturdenkmal

Die am 1. Mai eingesetzte "neue Kaiserbuche" wurde bereits zum Naturdenkmal erklärt - Landesrat Eisl: "Damit hat Salzburg wieder sein Wahrzeichen."

OBERTRUM. Die "neue" Kaiserbuche auf dem Haunsbergrücken wurde nun zum Naturdenkmal erklärt. Die etwa 225 Jahre alte Kaiserbuche war im Sommer 2004 durch einen Sturm geknickt worden. "Durch die rechtzeitige Aufzucht von Kaiserbuchen-Nachkommen im Landesforstgarten konnten wir im Mai 2005 eine neue Ära beginnen und wieder eine Kaiserbuche pflanzen. Die Erklärung zum Naturdenkmal erfolgt nun in Würdigung der besonderen historischen und kulturellen Bedeutung", teilte Naturschutzreferent Landesrat Sepp Eisl vergangenen Donnerstag mit. "Die Kaiserbuche war immer ein markantes Symbol im Flachgau und ein Naturdenkmal, das für viele Salzburger, aber auch für die Bevölkerung aus Oberösterreich und Bayern eine ganz besondere Bedeutung hatte. Es wird zwar noch einige Zeit dauern, bis die Kaiserbuche wieder von weitem zu sehen ist, aber Salzburg hat wieder seine Kaiserbuche und seit kurzem wieder das Naturdenkmal Kaiserbuche", so Eisl. In das Naturdenkmal einschließlich der geschützten Umgebung dürfe von niemandem Eingriffe vorgenommen werden, die den Bestand oder das Erscheinungsbild des Naturdenkmales beeinträchtigen könnten. In diesem Bereich sind sämtliche Bodenverwundungen bzw. Grabungsarbeiten, aber auch Bodenversiegelungen sowie das Lagern von Gegenständen, Parken und Abstellen von Fahrzeugen untersagt. Zulässig sind lediglich Maßnahmen, die zur Förderung und Erhaltung des Baumes führen, erläutert Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Reinhold Mayer die Bedeutung der Ausweisung als Naturdenkmal. Am 27. November 2003 waren fünf "Kinder" der Kaiserbuche auf dem Haunsberg gepflanzt, am Sonntag, 1. Mai, wurde eine dieser Rotbuchen als offizielle "neue Kaiserbuche" an der Stelle des alten, am 12. August 2004 vom Sturm geknickten Baumes gesetzt.

Fn / 08.09.2005 / Print
 
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